In August my family and my best friend dropped me off at the airport with just one suitcase and I got on a plane on my own that should take me to a place where I hadn’t known anyone before and where they wouldn’t speak my language, a place over 8000km away from home. 4 months later I can proudly call this place my home away from home with lots of friends. My first semester has literally been a hell of a ride with its ups and downs. At this point, I would rather tell you all about my successful first races, but running wise it unfortunately didn’t take me up. I struggled more than ever before in my career with little injuries that made a consistent training and in the following racing xc impossible. In addition, the adaption to a different climate, a different culture, different food and different training schedules turned out to be difficult for me. A lot of patience was and is needed on my way back and it is of course not easy for me to accept to find myself in the back struggling. Nonetheless, I have never gotten professional support like this before; I am so thankful for my opportunity to train with this amazing team and have supportive coaches like this by my side. It will take time, but I promise you I will be back. Setbacks are only the setup for a comeback.
Apart from running, I was able to make amazing experiences and I learned to love the american college lifestyle. I had a lot of first times: first football game, first home coming, first american halloween, first thanksgiving, first time seeing an alligator, traveling to New York….
Degree wise I did my first steps towards fulfilling my childhood dream of becoming a journalist and successfully concluded my first semester with a 4.0 GPA.
At this point I also want to make a shoutout to all the friends I made in the last months that became my family away from home and make this place a second home. Thanks for always being there for me, for running beside me everyday in practice, making working out more bearable and fun, for making me feel so welcome here, for introducing me to the American lifestyle, for all the rides and taking me places, for making me laugh and for dealing with my problems. I love having friends from all over the world and getting to know all these different cultures.

I started my christmas break with traveling to Florida for 10 days with a friend. We spent a week in Miami Beach and stayed in an apartement close to the beach. The “Sunshine State” treated us with lots of sun these days and made the start into christmas break feel more like the start into summer. It is not every day that you can spend december days at the beach.
Apart from tanning and enjoying the sun on the beautiful beaches of Miami, we visited Miami downtown; I especially enjoyed visiting the art district Wynwood with amazing street art. Moreover, we took a day trip to Key West and got to see the southernmost point of the US, unfortunately on a rainy day. We could also fulfill a childhood dream by visiting Disney World in Orlando. We spent out last days in Florida in Fort Lauderdale for some more beaching. Back in Lake Charles, I can’t wait to be reunited with my family in less than a week. I am so thankful for all the chances I get over here. Stay tuned!

Mitte August brachten mich meine Eltern und meine beste Freundin zum Flughafen, wo ich mit nur einem Koffer ganz alleine mehr oder weniger eine Reise ins Ungewisse startete, in ein Land 8000km entfernt, wo ich weder jemanden kannte, noch meine Sprache gesprochen wird. 4 Monate später kann ich diesen Ort mein Zuhause entfernt von Zuhause mit vielen Freunden nennen. Mein erstes Semester kann man vielleicht mit einer Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen vergleichen. An dieser Stelle würde ich euch gern von erfolgreichen ersten Rennen berichten, doch was das Laufen betrifft ging es leider recht wenig bergauf. Mehr als je zuvor in meiner Karriere hatte ich mit kleinen Verletzungen zu kämpfen, die ein konsequentes Training und in weiterer Folge das Bestreiten von Wettkämpfen unmöglich gemacht haben. Zusätzlich stellte sich die Anpassung an ein anderes Klima, eine andere Kultur, anderes Essen und andere Trainingsgewohnheiten für mich als schwerer als gedacht heraus. Viel Geduld war und ist gefragt auf meinem Weg zurück, natürlich ist es nicht leicht für mich hinterherzulaufen und nicht vorn dabei sein zu können. Nichtsdestotrotz hab ich nie zuvor so professionelle Unterstützung bekommen, ich bin unglaublich stolz in einem Team wie diesem zu trainieren zu dürfen und Coaches wie diese an meiner Seite zu haben. Es wird seine Zeit dauern, aber ich verspreche euch ich werde zurückkommen. Rückschläge sind nur der Start für ein Comeback.
Neben dem Laufen durfte ich tolle Erfahrungen machen und viele “erste Male” erleben: mein erstes Football Match, mein erstes Halloween, mein erstes Homecoming, mein erstes Thanksgiving, das erste Mal einen Alligator sehen, eine Reise nach New York,…
Was die Uni betrifft konnte ich meinem Kindheitstraum Journalistin zu werden den ersten Schritt näher kommen und mein erstes Semester mit einem 1.0 Notendurchschnitt abschließen.
An dieser Stelle möchte ich mich auch an alle meine Freundinnen und Freunde richten, die ich in den vergangen Monaten dazu gewonnen habe und die meine Familie mehr als 8000km entfernt von meiner richtigen Familie geworden sind. Danke, dass ihr immer für mich da seid, dass ihr täglich im Training an meiner Seite läuft, unsere harten Trainings erträglicher und lustiger macht, mich von Anfang an so willkommen geheißen habt, mich mit dem Amerikanischen Lifestyle vertraut gemacht habt, für die vielen Chauffeurdienste, dafür dass ihr mich zum lachen bringt und ich euch mit meinen Problemen belasten darf. Ich liebe es Freunde aus aller Welt zu haben und deren Kulturen kennenzulernen.

Ich habe meine Weihnachtsferien mit einer 10-tägigen Reise nach Florida mit einer Freundin gestartet. Wir verbrachten eine Woche in Miami Beach, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Der “Sunshine State” verwöhnte uns mit reichlich Sonne, wodurch der Start in die Weihnachtsferien sich eher nach Sommerbeginn angefühlt hat. Wie oft kann man schon Dezembertage am Strand verbringen? Neben dem Sonnen auf den traumhaften Stränden Miamis besuchten wir auch Miami Downtown, wobei mir besonders das Kunst Viertel Wynwood mit toller Straßenkunst gefallen hat. Wir haben außerdem einen Tagesausflug nach Key West bestritten und den südlichsten Punkt der USA besichtigt, leider an einem regnerischen Tag. Darüber hinaus konnten wir uns mit dem Besuch von Disney World Orlando einen Kindheitstraum erfüllen. Unsere letzten Tage in Florida verbrachten wir in Fort Lauderdale und genossen auch hier die Strände. Zurück in Lake Charles, kann ich es kaum erwarten meine Familie in weniger als einer Woche endlich wiederzusehen. Ich bin so dankbar für alle Möglichkeiten, die ich hier bekomme. Ich halte euch auf dem Laufenden!

sunset in Miami Beach

North Beach

South Beach

Key West

Fort Lauderdale Beach

Disney World